Der Jambo-Anker

CRS zertifiziert als „High Holding Power Anchor“, Patentnummer 406.120


Beschreibung

  •  Die Flunken (1) stehen weit auseinander, dadurch kann der JAMBO®-Anker nicht zur Seite kippen, das gesamte Gewicht des Ankers drückt immer auf die Spitzen. (ähnlich wie bei den gusseisernen Klappankern welche die Großschifffahrt verwendet.)
  •  An den Außenrändern der Flunken sind starke zugespitzte Dorne (2). Diese dringen auf hart gepresstem Sand oder auf  Seegras sicher in den Ankergrund ein, ähnlich wie die Spitzen des Stockankers.
  •  Durch die Form der Flunken (1) nimmt die Haltekraft des JAMBO®-Anker  progressiv zu, je tiefer sich der Anker eingräbt. Dadurch wird eine hohe Haltekraft auch auf weichen Böden, wie Schlick und Sand gewährleistet.
  • Das Mittelteil (3) gibt dem JAMBO®-Anker einen großen Anstellwinkel, die Spitzen (4) der  Dorne (2) dringen dadurch sofort in den Boden ein, deshalb benötigt der JAMBO®-Anker nur einen sehr kurzen „Einfahrweg“.
Der Anker ist zerlegbar (Animation weiter unten)

Die Bauart des  JAMBO®-Anker ist massiv, die Verarbeitung entspricht einem Qualitätsanker.

 

Der JAMBO®-Anker  11kg, 16kg, 22kg, 30kg, 40kg und 60kg wird hergestellt aus hochwertigem Stahlguss 1.0619 mit feuerverzinkter Oberfläche, bzw. aus seewasserbeständigem Edelstahlguss 1.4408 (V4A) mit elektropolierter oder spiegelpolierter Oberfläche.

 

Mit dem JAMBO®-Anker  benötigt man nur ein Ankermanöver und nicht mehr.

 

Der JAMBO®-Anker ist auch für den wenig geübten Skipper bestens geeignet.

 

Sie sind skeptisch ? Auf festem Grund, wo herkömmliche Anker längst resignieren, zeigt Ihnen der JAMBO®-Anker seine Fähigkeiten! Sehen Sie sich die Videos (Unter Wasser, auf Gras, auf Sand) auf der Seite "Bilder und Videos" an 

Computer Animation : Der Jambo-Anker ist zerlegbar

Zertifikat des Croatian Register of Shipping

CRS Zertifikat Seite 1
CRS Zertifikat des Jambo-Anker
CRS Zertifikat Seite 2
Bilder durch Anklicken vergrößerbar

Entwicklung des Jambo-Ankers

Berichtet von DI Michael Waltl:

Mit dem Motorboot fahren habe ich 1988 begonnen und hatte so meine Probleme mit dem Ankern. Ich hatte einen handelsüblichen Danforth Anker. Gute Ratschläge, wie man richtig ankert, bekam ich von meinen Clubkollegen im Yacht Club Steiermark genug.Ich bemühte mich redlich, doch das Ergebnis war eher dürftig. Manchmal fuhr der Anker ein, auf hartem Grund, wie fest gepreßten Sand oder Seegras schlierte er durch die ganze Bucht, ohne auch nur die geringsten Anstalten des Eingrabens zu machen.

Also setzte ich mir meine Tauchbrille auf und ging der Sache auf den Grund, warum dieser Anker mehr schlecht als recht funktionierte.

Der Grund des andauernden Mißerfolgs war, dass der Anker zur Seite kippte und dadurch zuwenig Druck zum Eingraben auf die Flunkenspitzen wirkte. Ich konstruierte und fertigte in mehreren Etappen einen Anker, mit massiven und weit auseinander stehenden Flunken, welche an den Aussenrändern mit ebenso massiven und spitzen Dornen versehen wurden.

Der Anker kippt nicht mehr zur Seite und das volle Gewicht des Ankers drückt die Dorne der Flunkenspitzen auch in harten Ankergrund. Die Fläche der Flunken nimmt progressiv zu, je tiefer sich der Anker eingräbt, was eine gute Haltekraft in weichen Böden wie Schlick und Sand gewährleistet.

Der Anker funktionierte wirklich gut, grub sich auf allen Ankergünden sofort ein und gab mir die nötige Sicherheit beim Ankern in den Buchten. Irgendwann besuchte mich mein Freund Reinhold Brandner, ein erfahrener Segler und begutachtete meinen Anker.

Er bat mich auch für ihn ein solches Exemplar anzufertigen. Nach einer Saison bekam ich von ihm einen lobenden Bericht (Siehe Meinungen). Nun entwickelte diese Geschichte ihre Eigendynamik. Nach und nach riefen Freunde und Freundesfreunde, die von den guten Erfahrungen mit diesem Anker gehört hatten, bei mir an und wollten auch so einen Anker haben. Mein „seemännisches Ego“ war geweckt. Ich fertigte ordentliche Konstruktions Zeichnungen an, verbesserte die Fertigungsmethoden und kämpfte mich durch den Dschungel des Österreichischen Patentamtes und gab dem Anker den Namen unseres Schiffes, „JAMBO-Anker“. Weit schwieriger ist es die Skipper von den Fähigkeiten des JAMBO-Ankers zu überzeugen. Mit einem Testanker konnte ich die Fa. Offshore Boote, ein grosses Charterunternehmen überzeugen, deren Flotte bereits zu 100% mit dem JAMBO-Anker ausgerüstet ist. (Siehe Meinungen).

Bei den Gesprächen über meinen „JAMBO-ANKER“ stoße ich natürlich auf Skepsis bei den Skippern, weil es ja eine Vielzahl von Ankertypen gibt und viele davon nicht das halten was sie versprechen. 

Bislang hat kein Skipper diesen Anker zurückgegeben, ganz im Gegenteil alle sind damit mehr als zufrieden.